Hier ist erstmal Pause. Ich mein', richtig Pause.
Nicht nur Julia-hat-kein-Bock-wie-immer-Pause, sondern Julia-hat-Probleme-und-der-Blog-stört-und-ich-hab-genug-zu-tun-Pause.
Ich wollte auf keinen Fall einfach verschwinden oder mich quälen, dass ganze soll ja auch Spaß machen. Ich werde auf jeden Fall irgendwann wieder anfangen, aber wann das ist, weiß ich nicht.
Wenn ihr wollt, könnt ihr mir über Kontakt trotzdem eine Nachricht zukommen lassen, ich beantworte sie sicher.
xoxo

Montag, 17. Dezember 2012

Das Mädchen Von Nirgendwo

Bevor sie Das Mädchen Von Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, Die Erste Und Letzte Und Einzige, die tausend Jahre lebte -, war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy.
Justin Cronin - Der Übergang [Rezension]





So ein bisschen fühl' ich mich ja auch. Wie ein Mädchen von Nirgendwo. Aber ich bin von hier, ich lese in der Bücherrei Kindern vor, ich komme jeden Tag um halb Fünf nach Hause. Dann lerne ich Mathe, dann fall ich ins Bett.

Wirklich Früchte trägt das Gelerne ja auch nicht. "Hihi... das stimmt so nicht :(".
Wer hört das nicht gerne? Besonders vom eigenen Deutschlehrer?


Ich hab' seit fast zwei Monaten kein Buch mehr fertiggelesen.
Das heißt auch leider: Keine Rezension heute. Aber ich verspreche ganz fest, allerspätestens in den Weihnachtsferien gibts wieder welche. Und dann werdet ihr entschädigt.
Mit 'Das Drachentor', 'Rote Linien', 'Essen? Nein Danke' und und und.
Falls ihr auch vorher noch was von mir hören wollt:
[julia ist doch noch klein]
Passenderweise ist der letzte Post sogar über eine Bücherrei.

xoxo

Samstag, 27. Oktober 2012

Janine di Giovanni │ Die Geister, die uns folgen


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Die Geister, die uns folgen
Eine wahre Geschichte von Liebe und Krieg

Janine di Giovanni

Bloomsbury 2012

Taschenbuch 300 Seiten

Wahre Geschichte


"Mitreißend und mit schonungsloser Offenheit erzählt die renommierte Kriegsberichterstatterin Janine die Giovanno davon, was es heißt, ankommen zu wollen, ohne ankommen zu können."



Klappentext

Nach Jahren als Kriegsreporter versuchen Janine und ihr Mann Bruno in Paris eine Familie zu gründen. Doch die Geister der Vergangenheit lassen sie nicht los. Fesselnd und berührend erzählt Janine di Giovanni ihre wahre Geschichte über den Krieg, die Liebe und die Sehnsucht nach einem Zuhause.

Erster Satz

In der ersten Januarwoche kamen wir in einem regnerischen Paris an.

Inhalt

Janine und Bruno wollen sich ein gemeinsames Leben aufbauen - die beiden Kriegsreporter, die sich im belagerten Sarajevo ineinander verliebt haben. Jahrelang sind sie über den Globus geirrt, von einem Konflikt zum nächsten, von einer Trennung zur nächsten. Nur unterbrochen von kurzen, aber intensiven Momenten der Zweisamkeit. Aber der Plan, nach den zahlreichen Kriegen in Paris endlich Fuß zu fassen, will und will nicht aufgehen. Ihr Familienalltag wird vielmehr immer wieder von den Erlebnissen der Vergangenheit eingeholt. So kämpft Bruno mit seinen traumatischen Erfahrungen und Janine damit, ihrer neuen Rolle als Mutter und Ehefrau gerecht zu werden. Der Krieg hat sie zusammengeführt. Nun stehen sie vor der Frage: Wie zusammenbleiben ohne ihn?
Story: ●●●●●

Charaktere

Janine. Angst. Stark. Aber ungeübt. Erzählerin.
Bruno. Irgendwie eine starke Persönlichkeit, und genauso wie er stark ist ist er auch schwach. Schwer zu erklären, aber wenn ihr das Buch lest werdet ihrs verstehen.
usw.
Charaktere: ●●●●

Und?

Ich war eindeutig positiv überrascht. Ich hatte einen viel trockeneren Bericht erwartet.
Stattdessen wurde ich vor einen Lebensgeschichte gesetzt, die einem Lust auf ferne Länder, Erlebnisse und Croissants im Morgennebel Paris' macht & gleichzeitig das Bedürfnis weckt sich mit einer Tasse Kakao tief in die Wolldecken zu vergraben und nie wieder herauszukommen.
Paris im Regen, die Elfenbeinküste in der Sonne, nicht allzu appetitliche Beschreibung von Toten, all das parallel zum Mutter werden, zur Liebe.
Viel, viel, viel Respekt an diese Frau.
Ein sehr schönes, melancholisches, warnendes Buch hat sie da geschrieben.
Der Umstand das es eben ihre Lebensgeschichte ist, birgt nur ein Problem: viele Menschen. Viele Personen, oft nur kurz erwähnt, stiften etwas Verwirrung. Das kann bestimmt verhindert werden wenn man das Buch mit mehr Aufmerksamkeit liest.
Meinung: ●●●●

Deuteronomicus hat nach diesem netten Leserundumpaket vier Gehirne gefressen.
Aber da ist noch Potential, liebe Janine!

Vielen Dank an BdB & den Bloomsbury Verlag Berlin

Montag, 15. Oktober 2012

5 Dinge über die Buchmesse: Das heißt ihr kommt um den Buchmessepost doch nicht herum!

Ich wurde von Paula getaggt, und weil ihr sooo lange schon nicht mehr mit Tags und Awards genervt wurdet (weil die einfach unnötig sind) baue ich den Tag jetzt einfach in meinen Buchmessebericht ein.

Gefreut

habe ich mich darüber, viele Blogger persönlich kennenzulernen.

Überrascht

war ich davon, das ich tatsächlich ohne irgendein Problem rein und auch wieder rausgekommen bin. (Okay, auf dem Rückweg hab ich mich ein bisschen verlaufen, aber pssst.)

Geärgert

habe ich mich darüber, das ich Kai Meyers Signierstunde am Samstag einfach verschlafen habe.


Genervt

haben mich (und da bin ich sicher nicht die einzige) die dreisten Blogger, die sich RE's mehr oder weniger erbettelt haben.

Beeindruckt

hat mich die schiere Größe des Messegeländes.

Es gibt ein Foto von mir, Steffie, Elisa und Simone, aber das ist verhältnismäßig schrecklich geworden.
Also habe ich hier eine zensierte Version, um eure Augen nicht zu beleidigen.


Weekend Teatime: Rosa Eulen, Deniz und ein Zuckerwattebausch

favim.com
Deniz' Blog ist ein großes, aufgeräumtes Haus. Die Treppengeländer sind rosa angestrichen, ebenso die Fensterrahmen. Auf dem hellgrünen Sofa liegen blassrosa Kissen und vor dem Wohnzimmerfenster auf einem blühenden Kirschbaum sitzt eine kleine Eule.
Schmetterlinge fliegen durch den Garten und leise raschelt Laub.
Auf einer Bank sitzt ein braunhaariges Mädchen und lächelt mich an.


Hallo Deniz!
Huhu!

Schön hast dus hier. Das Design deines Blogs ist ja sehr rosa, hast du dich dabei von deiner Blogpartnerin Debbie inspirieren lassen?
Immerhin ist ihr Blog als "der pinke Bücherblog" bekannt.
Ich lasse mich gerne von Debbie inspirieren, doch das mit dem Design ist eher unbeabsichtigt  Wie Debbie liebe ich Pink und Rosa, weshalb mein Design auch in solchen Farben gehalten ist^^ Doch die Eule namens Merle habe ich von Debbie adoptiert :D

Aaaah, die Eule heißt also Merle? Gibts noch mehr was man über sie wissen sollte?
Merle ist in mein Bewertungssystem mit eingebaut! Je nach dem, wie gut oder schlecht ein Buch ist, gibt es bei mir 1-5 Eulen^^ Außerdem bin ich wegen ihr zu einem Eulenfan mutiert xD

favim.com
Eulen sind wirklich tolle Tiere. Hast du selbst Haustiere? Oder hättest du gerne welche?
Ich hatte schon zwei Hamster und eine Hündin  Aber ich habe auf Youtube schon einige Leute gesehen, die Eulen wie normale Haustiere halten!  Ich will auch! Nur muss man bei mir wohl auch damit rechnen, dass ich sie mit einer Sprühdose rosa färben würde xD

Stell dir vor, du könntest drei Türen in drei verschiedene Welten öffnen. Diese hier wäre die Ausgangswelt. Wie würden deine Welten aussehen?
Hinter der ersten Tür wäre eine riesige Bibliothek und die Regale wären meterhoch! Total romantisch! *-*
Die zweite Welt besteht nur aus Süßkram, man kann alles essen xD Wie bei "Charlie und die Schokoladenfabrik". Die dritte Welt wäre "normal", also so wie wir jetzt leben, nur ohne Krieg und Leid. Ich weiß, dass das fast so unrealistisch ist wie meine Zuckerwattebausch - Welt, doch die Vorstellung gefällt mir :D


Das ist wirklich eine sehr schöne Vorstellung.
Als letztes hätte ich noch eine Frage an dich: Was wolltest du deinen Leser immer schonmal sagen? Was soll die Welt unbedingt wissen?
Meine Leser müssen echt Nerven wie Stahl haben, wenn sie sich meinen Blog antun! :D FREIWILLIG!  O.o
Ein großes Dankeschön an meine 216 Leser!  Besonders, weil ich zurzeit keine Zeit für meinen Blog finde :(
Und ansonsten muss ich eigentlich nichts loswerden, ich bin zufrieden mit der Welt und ihr sollt es auch sein und euch nicht über Kleinigkeiten aufregen! :)


MEINUNG ZU: 'Zehn Dinge die wir lieber nicht getan hätten' VON Sarah Mlynowski


Taschenbuch


Zehn Dinge die wir lieber nicht getan hätten
2 beste Freundinnen + ein Sommer ohne Eltern

Sarah Mlynowski

Heyne 2011

 Taschenbuch 411 Seiten

 Jugendroman



Alles in allem ein wirklich unterhaltsames Buch.
Allerdings hätte man mehr rausholen können.

Teilweise sind sehr verwirrende Zeitsprünge eingebaut für die man etwas Konzentration opfern muss, aber dann macht es wirklich Spaß das Buch zu lesen.

Zu empfehlen für Jugendliche und junge Erwachsene.

Freitag, 5. Oktober 2012

Leseprobe │ Mats Wahl - Der Unsichtbare


Cover


Der Unsichtbare
Schwedischer Jugendroman

Mats Wahl


dtv Hanser 2001

 Taschenbuch 206 Seiten


Roman



Mats Wahl ist einer meiner Lieblingsautoren, sein Stil ist unglaublich beruhigend und gleichzeitg fesselnd. Kurze Sätze zeichnen ihn aus und ich kann alle seine Bücher nur empfehlen. 'Der Unsichtbare' ist vielleicht mein Lieblingsbuch dieses außergewöhnlichen Autors.



Mats Wahl, geboren 1945 auf der Insel Gotland, zählt zu den großen skandinavischen Jugendbuchautoren. Er studierte Literaturgeschichte, Anthropologie und Pädagogik und arbeitete 19 Jahre lang als Lehrer für schwer erziehbare Jugendliche. 1980 erschien sein erster Jugendroman. Seitdem arbeitet er als freier Schriftsteller und Dozent in der Erwachsenenbildung für Psychologie und Pädagogik in Stockholm. Inzwischen hat er mehr als 40 Bücher verfasst, die vielfach ausgezeichnet worden sind, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.
Quelle

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Blogger, die Buchmesse und wilde Vorbereitungen

Die Buchmesse findet bald statt - Grund für jeden Buchblogger sich im Kreis zu drehen und den inneren Kompass Richtung Frankfurt zu stellen.

Ich glückliches Kind hab eine Jahresfahrkarte in die Mainmetropole und werde praktisch jeden Tag da sein.
Besonders freue ich mich auf Samstagmorgen, denn da signiert Kai Meyer, Kai Meyer seine Bücher.

Und weil viele, viele Blogger über Facebook, Twitter und Blogeinträge schon bekanntgegeben haben das sie ebenfalls teilnehmen wollen, hab ich mir da was ausgedacht.


Auf diesen wunderbaren Buttons steht jetzt "KäKuLa", und das wird einigen vielleicht nichts sagen.
Das KäKuLa (kurz für Käsekuchenland, geistreicher Name, ich weiß schon) ist der Facebooktummelplatz für über 250 Blogger, und es werden täglich mehr.
Hier gehts zur Gruppe

Buchbloggerstalking auf höchstem Niveau!
Die Buttons sollen in erster Linie ein Erkennungszeichen für uns Käsekuchenlandbewohner sein, aber natürlich ist auch jeder andere Blogger erlaubt sich damit zu schmücken.
Am besten ihr laminiert das einfach und hängt es euch um den Hals, oder ihr bastelt einen Button, druckt euch ein T-Shirt, tättoowierts euch auf die Stirn.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Meinung zu: 'New Mundo' von Julie Bertagna

Ich liege im Moment krank im Bett, und habe heute schon ein Buch komplett gelesen, nämlich "New Mundo". Ich habs in der Kinderbuchabteilung unserer Gemeindebücherei gefunden.
Ich mag Kinderbücher ja sehr, sehr gerne. Die sind oft leicht und luftig, und falls sie traurige Themen beinhalten irgendwie tröstlich. Hätte ich dieses Buch allerdings mit 10, 11 Jahren gelesen, ich wäre sehr aufgewühlt gewesen.
Dystopien sind immer sehr aufwühlend, selbst wenn sie aus der Zeit stammen als Dystopien noch nicht 'in' waren (2002).
Ich kann das Buch nur empfehlen, ganz eindeutig auch den Älteren unter euch!

Was Krankheitstage noch so mit sich bringen:
Den ganzen Tag Detektiv Conan sehen
Tee ans Bett gebracht bekommen
Sich den Pc ans Bett rücken und mit der Tastatur auf dem Schoß im Internet surfen
Wild Blätter bekritzeln

Und bei einer dieser Kritzeleien erwischte ich mich, wie ich begann einen Entwurf für einen neuen Header zu machen... Und das hier ist entstanden.
Eigentlich wollte ich es ein bisschen größer haben, aber dann rückten die Posts immer so weit nach unten, und das ist auch nicht besonders schön.
Was haltet ihr von meinem Kritzelwerk?
Was macht ihr, wenn ihr krank seid?
Und viel wichtiger: Was kann ich noch machen, sollte das andauern? D: Ich hab ja bald keine Beschäftigung mehr.

Dienstag, 25. September 2012

Herbstzeit ist Lesezeit

...wie das Plakat in der örtlichen Bücherrei so schön sagt.
synnekristines.tumblr.com
Allerdings sagte es das letzten Herbst.

Vielleicht sollte ich ja wieder eins aufhängen.

Der Herbst ist eine ziemlich literarische Jahreszeit: Im November findet wieder der NaNoWriMo statt, diesmal bekomme ich sogar Schreibunterstüzung von einer guten Freundin.
Langsam bahnt sich sogar ein Plot an (Abgerichtete Zombies, aber psst).


weheartit.com


Im Herbst ist es am schönsten, wenn man auch "schöne" Bücher liest.
Natürlich hat jeder seinen eigenen Geschmack, aber jetzt sein wir mal ehrlich: Klingt ein schönes Frauenbuch oder ein kuscheliger Liebesroman mit Kakao nicht viel besser als ein Thriller?

Akzeptiert werden im Herbst auch Fantasyromane. Aber nur wenn Zwerge darin vorkommen.
Zwerge sind sehr herbstlich.


Und wenn euch gerade (so wie mich) der Schulstress überwältigt, dann nehmt euch wenigstens Abends ne halbe Stunde Zeit, trinkt ne Tasse Tee und lest ein Stück in eurem Lieblingsbuch. 
favim.com

Und sollte sich die Sonne dieses Jahr doch noch einmal blicken lassen, dann nutzt das! 
Geht raus, lasst euch nochmal die Sonne auf den Rücken scheinen.
Und wenn ihr im Wollpulli draußen sitzen müsst: Sonnenstrahlen machen direkt bessere Laune.

xoxo
julia 

Sonntag, 16. September 2012

Ann Patchett │ Fluss der Wunder

Ich muss mich bei euch allen entschuldigen: meine Internetverbindung war ein paar Wochen weg & ich konnte leider nichts posten. Jetzt gibts als Entschädigung aber endlich! die Rezension von "Fluss der Wunder".



kaufen?


Fluss der Wunder
...tief im Dschungel fließt ein Fluss..

Ann Patchett


Bloomsbury 2012



Hardcover/Schutzumschlag: 381 Seiten


Roman




"Ein überwältigender Abenteuerroman, voller Gefahren, Mut und todesverachtender Handlungen." - Elizabeth Gilbert



Klappentext

Im Auftrag eines Pharmainstituts reist Marina Singh in den brasilianischen Urwald, um ihren verschollenen Kollegen Anders zu suchen - und um herauszufinden, welche mysteriösen Forschungen die exzentrische Dr. Swenson im Urwald betreibt. Für Marina beginnt eine gefahrvolle Reise zu den Grenzen von Wissenschaft und Mythos, Wahn und Wunder.

Erster Satz

Die Nachricht von Anders Eckmans Tod kam mit einem Aerogramm, einem Stück hellblauen Luftpostpapier, das gleichzeitig als Briefpapier und als Umschlag diente.

Sonntag, 2. September 2012

Lesestatistik August

Ich wollte diese 'Lesestatistiken'-Sache ja auch mal ausprobieren. Nur war ausgerechnet der August nicht besonders voll mit Büchern

Gelesene Bücher

  • 'Arkadien erwacht' von Kai Meyer
  • 'Party Girl' von Brigitte Blobel
  • 'Der erste Tod der Cass McBride' von Gail Giles
  • 'Essen? Nein Danke!' von Mauren Stewart (Rezension folgt)

Abgebrochene Bücher

  • 'Bleiche Knochen' von Gay Longworth
Begründung:
Eigentlich ziemlich interessant und spannend, aber Einstieg vor lauter Schule nicht gefunden. Wird hoffentlich noch was!


Begonnene Bücher

  • 'Fluss der Wunder' von Ann Patchett (Rezension folgt)

Außerdem denke ich im Moment über einen großen Schritt nach: Den Umzug zu Wordpress.
Meinungen dazu?

Montag, 20. August 2012

Weekend Teatime: Feyza von 'the blogging books'

Was ist die Weekend Teatime? [link]
Ne Weekend Teatime, die auch wirklich an einem Wochenende rausgeht. Das wär doch mal wieder was.


Ein dunkler Garten erscheint, als ich die Tür zu Feyzas Blog öffne. Hier war ich schon einmal [link]... Aber es hat sich verändert seitdem. Die gemütliche Bibliothek ist inzwischen eine Ruine, nicht zu erkennen unter den bunten Nebelschwaden am Rande des Gartens. Hinter den Bäumen erklingt Gelächter, aber es ist diese Art von Gelächter die man niemals wirklich orten kann.
Aus einem Nebelschwaden tritt ein Mädchen heraus, das einen hellen, kleinen Lampion in der Hand hält. Es lächelt und schiebt mir ein großes Sitzkissen hin. Ich setzte mich und hole Deuteronomicus aus meiner Tasche. Er schnüffelt langsam in die Rauchschwaden und gleich darauf ist er verschwunden. Ein Kichern hinter dem Baum bricht aprupt ab, Deuti hat wohl Abendessen gefunden.
Ich drehe mich zu Feyza um, die immer noch lächelt.


"Ähm... Deuti hat wohl gerade eins von diesen... Feendings gefreessen. Ist das schlimm?"
"Geht klar.
Hoffentlich hat es ihm geschmeckt."

"Hoffe ich auch. Als ich das erste Interview mit dir, bzw. mit euch geführt habe, wart ihr ja noch zu zweit. "the blogging books" eben. Wie kommt es dazu das ich jetzt nur mit dir rede?"
"Daran erinnere ich mich noch sehr gut. War sehr lustig und meine Antworten zum lachen
Wie es dazu kam... Anfangs waren Lisa und ich noch sehr enthusiastisch und die Zusammenarbeit verlief super. Doch irgendwann kam es zu immer mehr Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten. Damit das ganze nicht auch noch ausartet, haben wir zuletzt entschieden, dass ich "The Blogging Books" weiterführe und sie hat dann mit einem neuen Blog begonnen. Übrigens verstehen wir uns heute wieder sehr gut."

"Kannst du uns den Link zu Lisas momentanem Blog geben?"
"Klar kann ich das! www.thefantasticbooks.blogspot.com."

"Danke. Wenn du jetzt drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?"
"Ich glaube meine Einstellung hat sich noch nicht verändert. Deshalb würde ich heute wieder sagen, dass ich mich noch mehr Wünsche wünschen würde.
Sollte es jetzt auch nicht klappen, dann Gesundheit, Familie und noch mehr Bücher!"

"Das ist doch mal was  Beim letzten Mal hast du gesagt, du würdest selbst keine Geschichten schreiben, weil dir keine richtige Storyline einfällt. Hat sich da irgendetwas verändert?"
"Da hat sich noch leider nichts verändert. Ich habe einfach gar keine Fantasie. Echt miserabel!
Dafür habe ich mal eine Kurzgeschichte mit einer Freundin geschrieben, die eigentlich vielen gefallen hat. Das ist aber auch die einzige Geschichte, die ich je geschrieben habe."

"Ich vermute die können wir nirgendwo lesen?"
"Nein  Lieber nicht! Kann aber mal sein, dass ich meine Meinung irgendwann ändere und sie auf meinem Blog poste. Aber zurzeit glaube ich das eher nicht."

"Sag Bescheid wenn das passieren sollte!"
"Das werde ich auf jeden Fall machen :)"

"Im ersten Interview hast du gesagt, du würdest gerne in der Bis(s)-Welt leben. Ist das immer noch so oder hat sich deine Meinung zu Bella, Edward & co. geändert?"
"Bis(s) habe ich ja damals geliebt. Aber jetzt bin ich einfach nur genervt davon. Die Story ist ja toll, aber der ganze Hype verdirbt alles.
Dafür würde ich gerne in der Welt "Plötzlich Fee" leben. Die Welt dort ist sooo interessant und ich würde gerne Mal schauen, wie ist in Wirklichkeit so ist."

"Das seh ich genauso. Man kann mit Hype alles mögliche Verderben. Panem ist so ähnlich."
"Genau!
Panem mag ich gerade noch immer, aber ich befürchte, dass es sich in der nächsten Zeit ändert.. Das wäre sehr traurig, weil ich die Reihe wirklich über alles mag."

"Ja, so gehts mir auch. Ich trage am rechten Handgelenk an einem von den Armbändern so eine Spottölpelbrosche & werd ständig mit "das ist doch von diesem Film" angesprochen."
"Ich will auch eine Spottölpelbrosche. Die sieht so genial aus!
Mich persönlich würde das total nerven, wenn ich so angesprochen werden würde."

"Gabs in der Buchhandlung hier im Ort. Möglich, das ich in einem gewissen Gewinnspiel welche verlost habe... als "Überraschung".
Das wars auch eigentlich schon.
Möchtest du den Lesern noch irgendetwas sagen?"
"Jetzt echt? Wie cool!  Ich habe auch bei dem Gewinnspiel mitgemacht, aber leider hat es nicht geklappt  Aber dafür freue ich mich für die anderen.
Schon? Das ging ja echt schnell.
Was will ich sagen? Ich würde mich freuen, wenn ihr auch bei mir vorbeischauen würdet. Dieser Standartspruch  Aber mir fällt gerade echt nichts anderes ein."

"Dann danke das du dir Zeit für mich genommen hast!"
Ich danke dir, dass du es geschafft hast, zwischen all den Aufgaben ein Interview zu führen

"Kein Ding, dann schlafe ich heute Nacht halt weniger."